Der professionelle Aufbau und die Pflege einer Arbeitgebermarke, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren ist auch in Zeiten der Krise ein Thema, dass nicht weg ist, sondern lediglich verschoben wird, denn der Fachkräftemangel bleibt.

In einigen Berufssparten wie zum Beispiel Mitarbeiter des Gesundheitswesen wird der Fachkräftemangel noch größer, da nach der Krise ein Umdenken im Umgang mit Kranken und Alten Menschen erforderlich sein wird, denn ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen in Deutschland sind seit jeher qualifizierte und dementsprechend motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Dieses Umdenken wird durch immer mehr Schutzmaßnahmen in Zeiten von Corona auch neue Fachkräfte und Arbeitsplätze fordern.

Aus diesen Gründen sind jetzt die Personalverantwortlichen der Unternehmen zum Handeln aufgefordert, gemeinsam mit der Belegschaft gesetzte Unternehmensziele zu ermöglichen und das Arbeitgeberimage gerade in der Krise zu nutzen.

Die Krise ändert nichts an dem Demographischen Wandel

Der Demographische Wandel kennt keinen Virus und ist deshalb weiterhin für den zukünfti-gen Fachkräftemangel mit verantwortlich. Die Folgen der niedrigen Geburtenraten und der alternden Gesellschaft kommen langsam, aber sicher zum Tragen. Der „War of Talent“ wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken und die Unternehmen noch mehr dazu bringen Ihre Arbeitgebermarke aufzupolieren um im Kampf um junge Talente weiterhin attraktiv zu bleiben oder zu werden, denn der Arbeitsmarkt wird sich durch die Krise nicht verändern son-dern er wird sich verschieben.