Immer weniger qualifizierte Fachkräfte werden von immer mehr Unternehmen in Deutschland umworben. Darunter leiden die kleinen und mittelständischen Unternehmen genauso wie die großen Konzerne. Der „War-of-Talent“ ist hierzulande schon in den letzten Jahren immer stärker geworden und wird voraussichtlich die nächsten Jahrzehnte prägen. Die Ursachen für den Fachkräftemangel sind sehr vielfältig. Der Demographische Wandel in Deutschland hat einen entscheidenden Teil daran, denn immer mehr Fachkräfte scheiden altersbedingt aus dem Arbeitsleben aus, dagegen steigen immer weniger junge Talente ins Berufsleben ein.

Die zunehmende Überalterung der deutschen Bevölkerung ist einer der Hauptfaktoren in der Gesellschaft, diese wäre nicht besorgniserregend, aber die abnehmenden Geburtenraten in den letzten Jahrzehnten werden den Arbeitsmarkt weiter verändern. In den nächsten zwanzig Jahren wird die Zahl der Menschen im arbeitsfähigen Alter um gut zehn Prozent weiter kräftig sinken.
Gleichzeitig stellt man fest, dass die zunehmende Digitalisierung eine weitere Ursache in fast allen Wirtschaftsbereichen für den Fachkräftemangel in Deutschland ist. Hierbei verlieren viele Berufssparten nach und nach an Bedeutung, aber es entstehen wiederum neue Berufszweige mit noch höheren Anforderungen.

Möglichkeiten im Digitalzeitalter

Es muss Möglichkeiten und Ziele geben die bestehende Lücke an Fachkräften zu verringern oder sogar zu schließen. Hierbei spielen Bildung und fachliche Ausbildung im Digitalzeitalter eine große Hauptrolle in der Arbeitswelt. Das Potential der digitalen Bildung muss in Deutschland umgesetzt werden. Die Entwicklung eines Konzeptes sollte diesen strategischen Prozess unterstützen, um so den Fachkräftemangel entgegen zu wirken.