Vergütungssysteme

Vergütungssysteme – Denn Vergütung ist mehr als Gehalt!

In den Unternehmen bestehen in der Mehrzahl unterschiedliche Vergütungssysteme nebeneinander, die je nach der jeweiligen Ausprägung die Komponenten Stellenprofil/tätigkeitsbezogene Anforderungen, Arbeitsmarktlage, Leistung des Einzelnen, ggf. zusätzlich nutzbare Qualifikationen des Einzelnen und Unternehmensertrag in einen Zusammenhang bringen müssen, der von den Betroffenen als gerecht empfunden wird.



Die Entlohnung ist ein wichtiger Faktor innerhalb der betrieblichen Personalpolitik, die einen Anreiz zu hoher Leistung bieten muss. Dieser Aspekt kann noch optimiert werden, indem z.B. die variabel gestalteten Entgeltbestandteile so konzipiert werden, dass sie die Zielsetzung der Leistungssteigerung fördern. Dies setzt aber voraus, dass das System der Entgeltgestaltung transparent ist, konsequent angewendet wird und bei den Mitarbeitern die notwendige Akzeptanz findet.

Die nachrückende Generation, die langsam den Arbeitsmarkt erobert, stellt ganz andere Anforderungen an das Arbeitsumfeld als alle Generationen vor ihr. Undurchsichtige Vergütungssysteme nach Schema F sprechen sie noch weniger an als die Mitarbeiter, die bereits im Unternehmen sind. Nur wenigen Arbeitgebern – den sogenannten „Best Employers“ – gelingt es, hier bessere Werte zu erzielen. Ihr wirtschaftlicher Vorsprung vor der Konkurrenz ist eindeutig belegbar.

Die Frage nach einer angemessenen Gesamtvergütung betrifft drei Ebenen:

  1. Individuelle mitarbeiterbezogene Ebene
  2. Marktebene
  3. Ebene der Unternehmenspolitik

Konkret lassen sich vier Vergütungsziele, die zur Angemessenheit führen, spezifizieren:

  1. leistungsgerecht!
  2. marktgerecht!
  3. fair!
  4. konsistent!

Eine angemessene Vergütung eines Mitarbeiters orientiert sich im Idealfall an der erbrachten Arbeitsleistung (individuelle Ebene), an der Vergütung von Mitarbeitern anderer Unternehmen in vergleichbaren Positionen (Marktebene) sowie an ethischen und moralischen Werten (Unternehmenskultur) und wird für alle Mitarbeiter aller Unternehmen nach denselben Gesichtspunkten bestimmt (Ebene der Unternehmenspolitik).

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupéry (Die Stadt in der Wüste)


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Alois Messing
Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte

„Sprechen Sie uns doch einfach direkt an, wenn auch Sie Ihr mittelständisches Unternehmen mit zeitgemäßen Möglichkeiten vor einem drohenden Fachkräftemangel schützen wollen. Wir beraten speziell den deutschen Mittelstand zu allen Fragen des Fachkräftemangels und der Bindungsmöglichkeiten von Fach- und Führungskräften.“

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