Kompetenzförderung

Kompetenzförderung

Das Förderkonzept des Projekts „Lernen im Alter – Lernen für das Alter: Kompetenzerhalt und Kompetenzförderung älterer Mitarbeiter“ unseres Kooperationspartners Universität Bonn versteht sich als betriebliche Weiterbildungsmaßnahme für Arbeitnehmer der Generation 55+. Sie verfolgt nicht das Ziel einer fachspezifischen Qualifizierung, sondern will generell die Selbstwirksamkeits- und Kompetenzerwartung älterer Arbeitnehmer fördern.

Erreicht werden sollen:

Hierbei verfolgt die Fördermaßnahme einen erfahrungsorientierten, berufsbiographischen Ansatz, bei dem die Teilnehmer im Rahmen der Weiterbildung ihre eigene berufliche Expertise reflektieren und im Sinne selbstverantwortlichen, expansiven Lernens dokumentieren. Darüber hinaus sollen ihr Wissen und ihre Erfahrungen über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Arbeitsprozess für jüngere Mitarbeiter im Unternehmen gesichert werden. Weiterhin ist die betriebliche Weiterbildungsmaßnahme modular aufgebaut und gliedert sich in folgende Teilmodule:

Das Kompetenztraining bildet das Basismodul der Weiterbildungsmaßnahme und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Sitzungen. Es verfolgt die Absicht, dass sich die Mitarbeiter mit ihren eigenen berufsbiographischen Erfahrungen individuell auseinandersetzen, und wird durch die Trainings in den anderen Modulen ergänzt und gestützt.

Für den Erhalt und die Förderung von Kompetenzen älterer Mitarbeiter ist das Training kognitiver Fähigkeiten von besonderer Bedeutung. Im Zuge des kognitiven Trainings erlernen die Teilnehmer ein komplexes Strategiespiel, so dass kognitive Fähigkeiten, insbesondere schlussfolgerndes und logisches Denken, spielerisch trainiert werden können.

Analog zum Training kognitiver Kompetenzen ist auch das Training memorialer und meta-memorialer Fähigkeiten für Ältere besonders wichtig. Aus diesem Grund werden im Zuge des Gedächtnistrainings verschiedene Übungen durchgeführt, die auf die Gedächtnis- und Metagedächtnisleistung der Arbeitnehmer abzielen.

Häufig wird übersehen, dass zwischen den Aspekten der Emotionalität, Konzentration und Persönlichkeit auf der einen und der Bewegung auf der anderen Seite eine enge Wechselwirkung besteht. Deutlich macht dies das Konzept der Psychomotorik: Wahrnehmung, Bewegung, Kognitionen und Empfindungen sollen ganzheitlich miteinander verknüpft und gefördert werden.

Stress ist eines der größten Probleme der heutigen Gesellschaft. Er raubt den Menschen die Erholung und das führt zu verminderter Konzentration, Agitiertheit und schließlich zu schlechterer Arbeitsleistung bis hin zu Burnout. Daher ist ein Stresstraining ein besonders förderliches Mittel, um die Arbeitsleistung und die Arbeitszufriedenheit von älteren Mitarbeitern zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.

Schließlich soll den Teilnehmern ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, mit dem sie Konflikte am Arbeitsplatz ohne Probleme lösen können. Hierzu werden kommunikative Strategien – wie das Senden von Ich-Botschaften und das aktive Zuhören – vermittelt und anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag eingeübt.


„Lernen im Alter – Lernen für das Alter: Kompetenzerhalt und Kompetenzförderung älterer Mitarbeiter“

(ein Projekt der Universität Bonn, gefördert durch die Hans Hermann Voss-Stiftung)

Universität BonnHans-Hermann Voss Stiftung


Eckdaten des Projekts:

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Alois Messing
Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte

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Alois Messing - Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte