Employer Branding

Employer Branding – Stärkung der Arbeitgebermarke

Es sollte das Ziel eines jeden Unternehmens sein, sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Unter Employer Branding versteht man grundsätzlich das Etablieren der eigenen Arbeitgebermarke. Eine offene Kommunikation nach außen über das betriebene Employer Branding spielt dabei eine besondere Rolle. Gerade bei einer angestrebten überregionalen Gewinnung von Fach- und Führungskräften erhöht sich die Bedeutung des Employer Brandings noch zusätzlich. Das Internet bietet heutzutage enorme Möglichkeiten, sich als Unternehmen positiv zu positionieren.

Besonders in der heutigen Zeit, in der Arbeitnehmer sich mit Hilfe des Internets über zukünftige Arbeitgeber sehr ausführlich informieren können, ist es von Vorteil für Unternehmen, sich mit Hilfe des Employer Brandings oder des Retention Managements von der Konkurrenz positiv zu unterscheiden. Auch in der Presse wird immer mehr vom Fachkräftemangel berichtet. Das Thema Employer Branding ist so aktuell wie nie zuvor. Früher hat sich eine Fachkraft direkt beim Unternehmen beworben, während es heutzutage oft umgekehrt verläuft. Unternehmen müssen sich auf Grund des Fachkräftemangels oft bei potenziellen neuen Mitarbeitern bewerben.



Bei der Stärkung der Arbeitgebermarke unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Strategien zur Fachkräftebindung:

Horizontale Fachkräftebindung:

Die Fachkraft erhält innerhalb ihrer hierarchischen Einstufung mehr Möglichkeiten.

Vertikale Fachkräftebindung:

Die Fachkraft bekommt mehr Verantwortung oder wird eventuell sogar befördert.

Es gibt nicht nur zwei Strategien zum Employer Branding, sondern auch zwei verschiedene Maßnahmen:

  • Externes Employer Branding: Ansprache von potenziellen neuen Mitarbeitern bzw. Fachkräften, um diese für das Unternehmen zu interessieren.
  • Internes Employer Branding: Das Ziel des internen Employer Branding ist die langfristige Bindung von Fachkräften an das eigene Unternehmen und/oder die Verbesserung der Unternehmenskultur.

Das Employer Branding ist – genau wie das Retention Management – Bestandteil der Unternehmensphilosophie und der Unternehmenskultur. Diese vier Aspekte der Unternehmensführung müssen aufeinander aufbauen. Nur gemeinsam und abgestimmt sind diese Teile von wirklichem Nutzen für ein Unternehmen.

Nicht nur die vermeintlich großen Konzerne, sondern vielmehr gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen sollten sich mit Employer Branding und Retention Management befassen. Bei einer Vernachlässigung ist davon auszugehen, dass sich Fachkräfte eher für ein Großunternehmen entscheiden als für ein kleines bzw. mittelständiges Unternehmen.

Verfolgt wird nicht nur das Ziel der Fachkräftebindung, sondern auch die Verbesserung des Recruitings eines Unternehmens zur Unterstützung des Personalmanagements. Wie bereits erwähnt, kann das Recruiting auch nur dann Vorteile aus dem Employer Branding ziehen, wenn diese Leistungen auch nach außen kommuniziert werden. Deshalb darf das interne Employer Branding nicht vernachlässigt werden. Zufriedene Fachkräfte sind natürlich die beste Werbung für ein Unternehmen und kommunizieren diese Zufriedenheit auch gerne nach außen.


Alois Messing
Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte

„Sprechen Sie uns doch einfach direkt an, wenn auch Sie Ihr mittelständisches Unternehmen mit zeitgemäßen Möglichkeiten vor einem drohenden Fachkräftemangel schützen wollen. Wir beraten speziell den deutschen Mittelstand zu allen Fragen des Fachkräftemangels und der Bindungsmöglichkeiten von Fach- und Führungskräften.“

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Alois Messing - Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte