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Brain Drain – Kompetenzverlust von Unternehmen durch Abwanderung von Fach- und Führungskräften

Als Brain Drain (oder auch Braindrain) bezeichnet man die Abwanderung von Fachkräften und anderen Kompetenzträgern aus bestimmten Regionen oder Ländern. Wörtlich übersetzt bedeutet Brain Drain „Gehirnabfluss“ und bezieht sich auf den Verlust besonders gut ausgebildeter oder begabter Arbeitnehmer, die mit ihren mentalen Leistungen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen oder für dessen Bestand und Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt haben. Während das grundsätzliche Problem für jedes betroffene Unternehmen und jede Branche in der Praxis erst einmal dasselbe ist, unterscheidet man verschiedene Arten von Brain Drain, um die Ursachen und Lösungsansätze besser differenzieren zu können:



Brain Drain bedeutet also nicht automatisch, dass Fachkräfte, Führungskräfte, Wissenschaftler und andere Spezialisten Deutschland verlassen, um im Ausland zu arbeiten. Auch wenn das einen ganz wesentlichen Teil der Abwanderungen ausmacht. Brain Drain bedeutet auch, dass Abwanderungen von einer deutschen Region in eine andere stattfinden. Ebenso sind Verschiebungen von einer Branche in einer andere festzustellen.



Brain Drain/Human Capital Flight - Wenn Wissen verloren geht

Deutschlands Wirtschaft spürt immer stärker die ersten Folgen des Demographischen Wandels. Die geburtenschwachen Jahrgänge bringen unter anderem einen spürbaren Fachkräftemangel mit sich. Der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter hat längst begonnen und stellt hohe Anforderungen nicht nur an das Personalmanagement. Zusätzlich ist die Wirtschaft noch belastet mit Brain Drain, der Abwanderung von Humankapital, auch Human Capital Flight genannt. Dabei geht es durchaus nicht immer allein ums Geld. Zwar wird teilweise andernorts tatsächlich mehr bezahlt. Doch bis ein Mensch sich entschließt, seine Heimat zu verlassen, Freunde und einen Teil der Familie zurückzulassen und seinen Arbeitsplatz aufzugeben, muss meist mehr geschehen, als dass ein höheres Gehalt lockt.

Brain-Drain und wie es zu vermeiden ist – Eine Aufgabe des Managements

Gerade in den jüngsten Jahren ist bei Arbeitnehmern sehr stark das Bewusstsein für die Arbeitsumstände gewachsen. Burnout und Depressionen aufgrund unerträglich hoher oder einseitiger Arbeitsanforderungen, der Anspruch ständiger Erreichbarkeit an die Mitarbeiter, familienunfreundliche Arbeitszeitgestaltung oder ein mangelndes Fort- und Ausbildungsangebot und fehlende Karriereaussichten fallen ebenfalls schwer ins Gewicht. Hier ist das Personalmanagement gefragt, speziell das Human Resources Management, Umstände zu schaffen, die den veränderten Bedürfnissen heutiger Arbeitnehmer und speziell der Fachkräfte entgegenkommen.

Wer Brain Drain effektiv verhindern will, der muss in einer international und schnelllebig gewordenen Arbeitswelt, die verstärkt den Aspekt der Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance beachtet, bessere Umstände für seine besten Leute schaffen. Andernfalls wird er sie über kurz oder lang verlieren bzw. gar nicht erst für sein Unternehmen gewinnen.

Sie finden auf unseren Seiten umfassende Informationen und konkrete Vorschläge zu Instrumenten des Personalmanagements, des Human Resources Managements, zu Work-Life-Balance, den Folgen des Demographischen Wandels und der Bedeutung einer starken Arbeitgebermarke, des Employer Brandings, sowie eines nachhaltigen Retention Managements. All diese Maßnahmen gemeinsam bieten gerade den mittelständischen Unternehmen große Chancen, sich im regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerb auch im Kampf um die Vergrößerung und Pflege des Humankapitals zu behaupten.

Brain Drain – Tendenz zum Fürchten, jedoch keine aussichtslose Situation

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat ermittelt, dass mehr als 880.000 gut ausgebildete Deutsche derzeit in anderen OECD-Ländern leben. Umgekehrt haben sich nur 270.000 Akademiker und Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung aus anderen OECD-Staaten für ein Leben und Arbeiten in Deutschland entschieden. Lieblingsziel der deutschen Wissenschaftler sind die USA, gefolgt von der Schweiz und Großbritannien.


Alois Messing
Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte

„Sprechen Sie uns doch einfach direkt an, wenn auch Sie Ihr mittelständisches Unternehmen mit zeitgemäßen Möglichkeiten vor einem drohenden Fachkräftemangel schützen wollen. Wir beraten speziell den deutschen Mittelstand zu allen Fragen des Fachkräftemangels und der Bindungsmöglichkeiten von Fach- und Führungskräften.“

Telefon: +49 (211) - 54 24 42 90
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Alois Messing - Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte